Willkommen bei St. Jakobus d.Ä. Elspe

 

Elspe zählt zu den nachweislich ältesten Orten des Südsauerlandes.  Mit Datum vom 14. Mai 1000 ließ Kaiser Otto III. eine Urkunde unter der Ortsangabe „Elisopium“ ausstellen und bestätigte damit die Gründung eines Damenstiftes auf dem Oedingerberg. Der Ort, an der sog. Heidenstraße gelegen, besaß wahrscheinlich einen Königshof mit Kapelle. Evtl. gehörte der Ort früher zur älteren Pfarrei Wormbach. Elspe wird im liber valoris zu Beginn des 14. Jahrhunderts als "Pfarrei mit Kapellen" erwähnt. Die Pfarrei, früher unter dem Patronat der Vögte von Elspe, gehörte bis 1832 zur Dekanie Meschede.

Die Kirche St. Jakobus d.Ä. wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts gebaut. 1883 wurde sie durch ein Querschiff und dem Chorraum erweitert. Die wertvollste Kostbarkeit der historischen Kirche ist das „Mirakelkreuz“ oder „Elsper Kreuz“ aus dem 11. Jahrhundert.

Von Elspe wurde 1683 die Pfarrei St. Nikolaus Grevenbrück abgepfarrt, 1869 die Pfarrei St. Bartholomäus Meggen. Im Gebiet der Pfarrei wurden die Filialgemeinden Halberbracht (1875) und Oberelspe (1896) errichtet.

Die Kirche wurde zuletzt im Jahr 2003 umfassend renoviert, wobei die Jakobusverehrung eine wesentliche Rolle spielte. Seitdem wird Elspe von Jakobuswallfahrern als „Santiago des Sauerlandes“ bezeichnet. Zur Pfarrgemeinde gehören die Vitus-Kapelle (1731), die Kapellengemeinden St. Laurentius und Vinzentius Theten, St. Sebastian Sporke-Hespecke sowie St. Katharina von Alexandrien Melbecke. Im Ortsteil Trockenbrück ist das St. Franziskus Altenheim mit Kapelle, die dem Hl. Franz von Assisi geweiht ist.

Elspe zählt z. Zt. Ca. 3000 Gemeindemitglieder.

 

 

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